Mozart Requiem 25.11.2018 Nikolaikirche, Rostock

Erleben Sie das große Chor- und Orchesterkonzert in der Nikolaikirche in Rostock! Das Requiem von W. A. Mozart zählt seit mehr als 200 Jahren zu

den beliebtesten Kirchenmusikwerken überhaupt.
Dabei brilliert die Veranstaltung mit einer atemberaubenden Klangfülle – die Kombination aus Kirche, Chor und Orchester verleiht der Aufführung eine
einzigartige Ausdrucksstärke. Mit den Deutschen Philharmonie Berlin unter der Leitung des Dirigenten Igor Budinstein und des Karl- Forster-Chors
stehen erfahrene Musiker auf der Bühne. Die vier Solisten Nadja Korovina (Sopran), Karin Lasa (Alt), Christian Juslin (Tenor) und Igor Storozhenko
(Bass) unterstützten als hervorragende, international erfolgreiche Sänger den Chor.
Das Requiem in d-Moll aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Joseph Eybler und
Franz Xaver Süßmayr, Schüler von Mozart, vervollständigten das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die
ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt.
Die Sopranistin Nadja Korovina wurde in Kursk, Russland, geboren. Dort hat sie ihr erstes Diplom als Chorleiterin und Musikpädagogin an dem
Musikkonservatorium „Sviridov“ erhalten. In Berlin absolvierte sie ihr Studium mit Auszeichung im Fach Operngesang an der Hochschule für Musik
„Hans Eisler“, und war darüber hinaus Stipendiatin der Bayreuther Festspiele. Von 2008 bis 2013 war sie Mitglied der Berliner Staatsoper
(Staatsopernchor). Anfang 2013 gab sie ihr Debüt im Konzerthaus Berlin mit einem Liederabend zusammen mit David Robert Coleman. Zu ihrem
Repertoire gehört u.a. die Rolle der Freia aus „Rheingold“ sowie Eva aus „Die Meistersinger von Nürnberg“ von R. Wagner, Miss Jessel „The Turn of
the Screw“ B. Britten und die Sylvia „Die wüsste Insel“ J. Haydn.
Die Altistin Karin Lasa studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar klassischen Gesang. Sie erlangte weitere Qualifikationen bei
renommierten Künstlern, wie Dietrich Fischer- Dieskau, dem Belcanto-Sänger William Matteuzzi und im Bereich Kammermusik bei Norman Shelter.
Karin Lasa war Mitglied der Jungen Kammeroper Köln. Zu ihrem vielseitigen Repertoire gehören u.a. die Dritte Dame aus Mozarts „Zauberflöte“, Olga
aus „Eugen Onegin“, und Charlotte aus Massenets „Werther“. Sie singt regelmäßig den Alt-Part bei Aufführungen großer geistlicher Werke, wie dem Weihnachtsoratorium, der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach und Chorwerken der Romantik, wie Mendelssohns Elias und Rossinis Messe
Solenelle.
Der Tenor Christian Juslin wurde in Åland, Finnland, geboren. Er absolvierte zunächst ein Gesangsstudium in der kirchenmusikalischen Abteilung der
Sibelius-Akademie. Operngesang studierte er bei Björn Blomqvist, Peter Lindroos und Jorma Hynninen. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei
Jeffrey Goldberg in New York und Bruno Pola in Italien. Sein Operndebüt gab er 2000 in Stockholm als Alfredo in »La Traviata«. Es folgten
Engagements als Macduff, Cavaradossi, Pollione, Otello, Herzog, Don José und Rodolfo. Christian Juslin ist ein gefragter Solist in Oratorien und
Konzerten wie in Haydns »Schöpfung«, Beethovens neunter Symphonie, Pärts »Johannes-Passion«, Händels »Messias«, Saint-Saëns
»Weihnachtsoratorium« sowie Mozarts und Verdis Requiem.
Der Bass Igor Storozhenko wurde 1969 in St. Petersburg/Russland geboren. Er besuchte die Spezialschule für Musik des Leningrader
Konservatoriums, die er 1987 in den Fächern Oboe und Klavier abschloss. Sein Studium begann er 1989 – 1990 am St. Petersburger Konservatorium
bei Prof. Vladmir Kurlin und Prof. Valeri Sobolev. Von 1990 – 1992 studierte er als Stipendiat des DAAD bei Prof. Helmut Hucke an der Musikhochschule Köln. Von 1992 – 1998 setzte er sein Studium als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung bei Prof. Günther Passin an der Hochschule für Musik in München fort und schloss es mit dem Meisterklassendiplom ab. Meisterkurse bei Prof. Fumiaki Miyamoto und Prof. Ingo

Goritzki runden seine Ausbildung ab. Zu seinem Repertoire gehört u.a. die Rolle des Bonze in Puccinis „Madama Butterfly“, der Bartolo in Mozarts
„Hochzeit des Figaro“, der Frank in Johann Strauß „Fledermaus“, der Fürst Gremin in Tschaikowskis „Eugen Onegin“ und der Wassermann in Dvoràks
„Rusalka“.

Ermäßigung gilt für: Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung ab 50%, Arbeitslose